Die digitale Wirtschaft bereits representa mehr als ein Viertel des spanischen BIP

Die digitale Wirtschaft festigt weiterhin ihre Position als einer der wichtigsten Wachstumsmotoren des Staates. Laut sechste Ausgabe des Berichts Digitale Wirtschaft in SpanienLaut einer Studie des Verbandes ADigital wird der Anteil digitalisierter Aktivitäten am spanischen BIP im Jahr 2025 27 % erreichen, was mehr als 455.000 Milliarden Euro entspricht. Dies bedeutet einen Anstieg von 10 % gegenüber dem Vorjahr und bestätigt einen anhaltenden Wachstumstrend, der den Anteil der digitalen Wirtschaft seit 2019 um mehr als acht Prozentpunkte erhöht hat.

Die Studie hebt hervor, dass die Digitalisierung schneller voranschreitet als die Wirtschaft insgesamt und sich auf alle produktiven Sektoren ausbreitet. Dieser Prozess unterstreicht die strategische Rolle digitaler Technologien bei der Transformation des Wirtschaftsmodells und der Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen.

Eine Auswirkung, die über die digitalen Sektoren hinausgeht

Der Bericht analysiert die Auswirkungen der Digitalisierung aus drei Perspektiven. Zum einen die direkten Auswirkungen, die die digitalisierte Wirtschaftstätigkeit in den einzelnen Sektoren messen, bereits jetzt representa 13,42 % des BIP. Die indirekten Auswirkungen der Digitalisierung auf die Lieferketten erreichen hingegen 12,49 % des BIP und verdeutlichen das Potenzial digitaler Technologien zur Förderung anderer Wirtschaftszweige. Die induzierten Auswirkungen, die sich aus dem durch digitalisierte Sektoren generierten Einkommens- und Konsumanstieg ergeben, sind im letzten Jahr die am stärksten gewachsene Komponente.

Zunehmend digitale Sektoren

Die Digitalisierung schreitet nicht einheitlich voran, sondern ist in unterschiedlichsten Bereichen sichtbar. Der Einzelhandel befindet sich bereits in einer fortgeschrittenen Phase der digitalen Reife; fast jeder dritte Euro, der in Rechnung gestellt wird, ist mit digitalen Prozessen verknüpft. Gleichzeitig investieren Industriezweige wie die Automobilindustrie weiterhin massiv in die Modernisierung, Elektrifizierung und den Umbau ihrer Anlagen, um ihre Transformation zu beschleunigen.

Die Konsolidierung von Ökosystemen wird ebenfalls hervorgehoben. FinTech i InsurtechDort ist die Digitalisierung zum zentralen Bestandteil der Geschäftsmodelle geworden. Diese Unternehmen entwickeln sich von Dienstleistungen, die sich direkt an Endverbraucher richten, hin zur Entwicklung digitaler Infrastrukturen, die Finanzinstitute unterstützen.eres und traditionelle Versicherer.

Ein weiteres relevantes Beispiel ist der audiovisuelle Sektor und der Rundfunk, der im Jahr 2025 einen Umsatz von 34.000 Milliarden Euro und rund 72.000 direkte Arbeitsplätze generierte. Die Digitalisierung wirkte hier als wichtiger Transformationsfaktor und definierte Prozesse, Vertriebskanäle und Geschäftsmodelle neu.

Regulierung und Innovation – Schlüssel zur Zukunft

Der Bericht weist darauf hin, dass das Wachstum der digitalen Wirtschaft nicht nur von der Integration von Technologie abhängt, sondern auch vom regulatorischen Rahmen und den strategischen Entscheidungen der Verwaltungen und Unternehmen.

In diesem Zusammenhang werden drei Prioritäten identifiziert, um den Wachstumskurs in den kommenden Jahren aufrechtzuerhalten: regulatorische Vereinfachung zur Reduzierung des Verwaltungsaufwands und zur Erleichterung der Geschäftstätigkeit; die Etablierung eines soliden Governance-Modells für künstliche Intelligenz; und die Förderung von Sandkästen regulatorische, kontrollierte Umgebungen, die es ermöglichen, neue innovative Lösungen mit Rechtssicherheit zu testen.

Das Zusammenwirken dieser Faktoren sollte die Konsolidierung einer zunehmend digitalen, innovativen und wettbewerbsfähigen Wirtschaft ermöglichen, die bereits zu einem der Hauptmotoren der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Spaniens geworden ist.

Schriftart: Ministerium für digitale Transformation und öffentlicher Dienst, basierend auf dem Bericht Digitale Wirtschaft in Spanien 2026 von ADigital.

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