Das AOC nimmt an der Konferenz „Ist die Verwaltung auf eine zugängliche und sichere Bürgeridentität vorbereitet?“ teil.

Am 26. Mai nahm Miquel Estapé, Direktor des AOC, an der von Socinfo und Veridas organisierten Konferenz „Ist die Verwaltung auf eine zugängliche und sichere Bürgeridentität vorbereitet?“ teil. Es war eine hervorragende Gelegenheit, über die Herausforderungen nachzudenken, vor denen wir im Hinblick auf die digitale Identität stehen.

Im Laufe des Tages haben wir hervorgehoben, dass der öffentliche Sektor bereits stark digitalisiert ist und digitale Identitätssysteme für Verfahren und den Umgang mit der Verwaltung intensiv nutzt. Tatsächlich liegen den Daten des AOC zufolge 71 % der bei einer Verwaltung eingehenden Anfragen in elektronischem Format vor. Dies zeigt, dass bei der Einführung digitaler Technologien erhebliche Fortschritte erzielt wurden und führende Sektoren wie das Bankwesen überholt wurden.

Der Schlüssel zu einer zugänglichen und sicheren Identität

In der Sitzung wurden die folgenden Säulen für eine wirklich zugängliche und sichere digitale Identität hervorgehoben:

  • Die Registrierung muss sofort und aus der Ferne erfolgen. In Katalonien werden bereits 99 % der Anmeldungen online durchgeführt, da die Bürger ihre Zeit sehr schätzen und es vermeiden möchten, Zeit mit Behördengängen zu verschwenden. Bei der Videoidentifizierung handelt es sich um eine Technologie zur Fernregistrierung, die sich als sehr effektiv, sicher und flexibel erwiesen hat und deren Einsatz in allen an der Sitzung teilnehmenden Verwaltungen zunimmt.
  • Benutzerfreundlichkeit: Die Benutzerfreundlichkeit ist für die Einführung des digitalen Identitätssystems von grundlegender Bedeutung.
  • Universelle Zugänglichkeit: 93 % der Bevölkerung besitzen ein Smartphone, unabhängig vom sozioökonomischen Status. Das Mobiltelefon ist zum Instrument geworden, das die digitale Inklusion garantiert, sofern öffentliche Dienste über diesen Kanal zugänglich und einfach zu nutzen sind.

Die Daten zeigen, dass in Katalonien dieidCAT Das Mobiltelefon ist das bevorzugte System der Bürger. 80 % der Nutzer verwenden es.idCAT Mobil im Vergleich zu 20 % von Cl@ve móvil. Die Bewertung der Registrierung und Nutzung deridCAT Die mobile Version ist hervorragend, 88 % der Nutzer sind zufrieden oder sehr zufrieden (NPS-Methode). Andererseits sind professionelle Anwender und representaUnternehmen und Organisationen nutzen digitale Zertifikate intensiv. 

Zukunftsstrategie: Europäische digitale Identität 

Die große Herausforderung besteht darin, eine europäische digitale Identität zu entwickeln, die mit den regionalen, staatlichen und europäischen öffentlichen Sektoren kompatibel ist. Und gleichzeitig sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor anwendbar.  

Die Verordnung über elektronische Identifizierung, Authentifizierung und Vertrauensdienste (eIDAS 2) fördert die europäische Strategie für digitale Identitäten mit der European Digital Identity Wallet (EUDI Wallet). Mit dieser Brieftasche können Bürger und Unternehmen ihre Identifikationsdaten und persönlichen Merkmale in der gesamten EU sicher verwalten und weitergeben. Ziel ist es, den Zugang zu grenzüberschreitenden Diensten zu vereinfachen und dabei Datenschutz, Sicherheit und Interoperabilität zu gewährleisten. Auf diese Weise soll das digitale Vertrauen gestärkt und ein flüssigerer europäischer Binnenmarkt geschaffen werden. 

Das europäische Portfolio ist dabei, alle technischen Standards zu genehmigen und mit der Entwicklung zu beginnen. Die ersten Pilotprojekte sollen Anfang 2027 starten. 

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