- Offene Verwaltung
Melden Sie sich für die Konferenz „Revolutionäre Lokalregierungen“ am 17. März an: Lasst uns Mauern einreißen!
Im Jahr 2021 startete die Europäische Union die Politikprogramm Digitales Jahrzehnt Gewährleistung der digitalen Souveränität bis 2030 auf der Grundlage von vier zentralen Säulen: digitale Infrastruktur, digitale Kompetenzen, digitale öffentliche Dienste und digitale Transformation von Unternehmen.
Mit dem Jahr 2025 als Halbzeit des Programms wurde ein Datenbericht veröffentlicht, um die Fortschritte zu bewerten. Basierend auf den neuesten verfügbaren offenen Datensätzen der EU analysiert er die Fortschritte in drei der vier Säulen der Digitalen Dekade:
Sind digitale öffentliche Dienste auf dem neuesten Stand?
Bürger interagieren täglich mit Behörden, etwa durch die Abgabe ihrer Einkommensteuererklärung oder den Bezug von Sozialleistungen. Um den digitalen Wandel voranzutreiben, hat sich die EU zum Ziel gesetzt, diese Dienste effizient und qualitativ hochwertig online verfügbar zu machen und dabei sicherzustellen, dass sie benutzerfreundlich, sicher und inklusiv sind.
Im Rahmen des Plans für die Digitale Dekade strebt die EU bis 100 eine 2030-prozentige Online-Verfügbarkeit wichtiger öffentlicher Dienste für Bürger und Unternehmen an.
Insgesamt reifen digitale öffentliche Dienste in der gesamten EU heran und entwickeln sich schneller als andere Säulen der digitalen Dekade. Weitere Fortschritte werden jedoch zunehmend komplexer, und der Abbau von Ungleichheiten zwischen den Mitgliedstaaten wird für die Erreichung der Ziele für 2030 von entscheidender Bedeutung sein.
Verfügen die Europäer über die digitalen Kompetenzen, die sie für ihren Erfolg brauchen?
Zugang ist ohne die notwendigen Fähigkeiten zur effektiven Nutzung digitaler Tools wenig nütze. Digitale Kompetenz ist unerlässlich für den Zugang zu Dienstleistungen, die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben, die Arbeitssuche und lebenslanges Lernen. Offene Daten spielen eine Schlüsselrolle bei der Verfolgung des Fortschritts in Richtung dieser Ziele und zeigen, wo digitale Kompetenzen entwickelt werden und wo mehr Unterstützung benötigt wird.
Die Datenanalyse zeigt, dass die langsamen Fortschritte bei der Entwicklung grundlegender digitaler Kompetenzen dazu führen, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung von wesentlichen Dienstleistungen und Beschäftigungsmöglichkeiten ausgeschlossen wird. Diese Trends unterstreichen den wachsenden Bedarf an Investitionen in digitale Kompetenzen, was auch eine Chance darstellt, die globale Wettbewerbsfähigkeit der EU zu stärken.
Schlussfolgerungen der Studie
Zur Halbzeit der digitalen Dekade ist Europas digitale Transformation messbar, und offene Daten machen diese Fortschritte sichtbar. Dieser Artikel beleuchtet anhand ausgewählter Indikatoren, wo die Dynamik am stärksten ist und wo noch kritische Lücken bestehen.
Die digitale Infrastruktur und die digitalen öffentlichen Dienste entwickeln sich stetig weiter und legen den Grundstein für eine inklusivere digitale Gesellschaft. So ist beispielsweise der Zugang zu elektronischen Gesundheitsakten auf gutem Weg, sein Ziel vorzeitig zu erreichen. Digitale Kompetenzen bleiben jedoch das größte Hindernis und drohen, den Fortschritt bei Infrastruktur und Dienstleistungen zu untergraben. Ohne die Befähigung der Menschen, diese Werkzeuge zu nutzen, wird die digitale Transformation unvollständig sein.
Um auf Kurs für 2030 zu bleiben, müssen gezielte Investitionen und politische Schwerpunkte die wichtigsten Lücken schließen. Die gute Nachricht? Diese Erkenntnisse stammen aus offenen Datensätzen und Studien, auf die jeder zugreifen kann. Das bedeutet, dass Europas digitaler Wandel nicht nur messbar, sondern auch eine gemeinsame Verantwortung ist. Durch die offene Bewertung der Fortschritte in den einzelnen Säulen können Akteure auf allen Ebenen Handlungsbedarf erkennen und sicherstellen, dass die Vision 2030 erreicht wird.