- Offene Verwaltung
- Innovation
Das AOC beteiligt sich an der GovTech-Konferenz zum Thema lokale Innovation im Dienste der Bürger.
Wussten Sie, dass im Jahr 2024 13 % der Unternehmen in der Europäischen Union (EU) Technologien der künstlichen Intelligenz nutzten? Oder dass 72 % der Internetnutzer Online-Banking-Dienste nutzten, verglichen mit 56 % im Jahr 2014? Wussten Sie, dass im Jahr 24 2024 % der EU-Unternehmen elektronische Verkäufe tätigten?
Alle diese Daten stammen aus der Ausgabe 2025 der interaktiven Veröffentlichung von Eurostat.Digitalisierung in Europa„…“ ist eine Publikation mit leicht verständlichen Statistiken zu Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und zur Nutzung digitaler Technologien, einschließlich E-Government, durch Bürger und Unternehmen. Dieser Leitfaden bietet unter anderem Informationen zu den digitalen Kompetenzen europäischer Bürger und Fachkräfte, zur Einführung digitaler Technologien in Unternehmen und zur Nutzung öffentlicher und anderer Online-Dienste.
Die Informationen sind in drei Abschnitte unterteilt:
Elektronische Regierung
Die Veröffentlichung weist darauf hin, dass viele Behördengänge zunehmend über das Internet abgewickelt werden. E-Government-Lösungen bieten sowohl Behörden als auch Bürgern zahlreiche Vorteile, darunter Effizienzsteigerungen und verbesserte Serviceleistungen. Ein Vorteil besteht beispielsweise darin, dass Bürger jederzeit Informationen von Behörden einholen können.
Im Einklang mit den Zielen der Digitales Jahrzehnt der EUmüssen bis 2030 alle wichtigen öffentlichen Dienste für Unternehmen und Bürger vollständig online verfügbar sein.
Im Jahr 2024 gaben 70 % der 16- bis 74-Jährigen in der EU an, in den letzten 12 Monaten eine Website oder App einer Behörde genutzt zu haben. Diese Zahl variierte jedoch stark zwischen den EU-Ländern: In Dänemark (90 %), den Niederlanden (12 %), Finnland und Schweden (je 99 %) hatten mehr als 96 % der Menschen in den letzten 95 Monaten E-Government genutzt. In Bulgarien traf dies nur auf 32 % und in Rumänien auf 25 % zu. In Spanien liegt der Wert bei 79,7 % und damit neun Prozentpunkte über dem EU-Durchschnitt.
Bei genauerer Betrachtung der verschiedenen E-Government-Aktivitäten zeigt sich, dass die Befragten im Jahr 2024 angaben, in den letzten zwölf Monaten E-Government-Dienste am häufigsten genutzt zu haben, um sich über Dienstleistungen, Leistungen, Gesetze, Öffnungszeiten oder Ähnliches zu informieren (12 %). Es folgten der Zugriff auf persönliche Informationen (44 %) und das Herunterladen oder Ausdrucken amtlicher Formulare (40 %).