Der Ombudsmann für Beschwerden hat den zweiten vorgelegt Jahresbericht über transparènciaZugang zu öffentlichen Informationen und gute Regierungsführung. Nach Übergabe des Dokuments an die Präsidentin des Parlaments, Carme Forcadell, hat Rafael Ribó die wichtigsten Schlussfolgerungen und Empfehlungen des Berichts veröffentlicht.
Eine der herausragendsten Schlussfolgerungen war die hohe Zahl von Anträgen auf Zugang zu Informationen, die 2016 eingegangen sind, da sie aus den Antworten der bewerteten Verwaltungen hervorgegangen sind. Den Antworten zufolge wurden 9.127 Anträge registriert, dreimal mehr als bei der vorherigen Bewertung. Diese Zahl versetzt Katalonien in ein ähnliches Verhältnis von Anfragen wie Länder, in denen das Recht auf Zugang zu Informationen seit mehr Jahren anerkannt wird.
Dieser Charakter eines grundlegenden demokratischen Rechts bedeutet, dass es von den Verwaltungen bevorzugte Aufmerksamkeit erhalten muss. Dass dies noch nicht der Fall ist, zeigt der hohe Anteil an Nichtbeantwortung (gemessen an einer Stichprobe von inkognito gestellten Anfragen nach der Methode des „Hidden Citizen“). Von 175 gesendeten Anfragen blieben 53 unbeantwortet.
In Bezug auf aktive Werbung hat der Bericht mehr als 2.400 Webportale zwischen Verwaltungen und anderen Verpflichteten analysiert. Trotz dieser Diskrepanz ist zu beobachten, dass die größten Verwaltungen dazu neigen, die Ergebnisse des Vorjahres in Bezug auf die veröffentlichten Informationen beizubehalten und zu verbessern. Die Verbesserung war in kleinen Verwaltungen signifikanter, die in der Anfangszeit eine prekärere Compliance aufwiesen. Es sei darauf hingewiesen, dass weltweit 9 von 10 Portalen die vom AOC bereitgestellte Lösung verwenden.
Hinsichtlich Qualität und Format der Informationen zeigt die Analyse der Portale generell erhebliche Mängel bei der Einhaltung der gesetzlichen Kriterien der Aktualität und Eindeutigkeit von Informationen und der Weiterverwendung veröffentlichter Daten.
Auch die Zahl der Eintragungen im Register der Interessengemeinschaften ist exponentiell gestiegen und von fast 100 im ersten Bericht auf fast 2.000 im vergangenen Mai gestiegen.
In Bezug auf die Pflichten der verantwortungsvollen Unternehmensführung hebt der Bericht erhebliche Fortschritte bei der Entwicklung von Verhaltenskodizes hervor und viel begrenzter in Bezug auf die Entwicklung von Chartas für Dienstleistungen, die an das Gesetz und die Regulierungsqualität angepasst sind.
Der Bericht hebt auch hervor, dass die regulatorische Umsetzung des Gesetzes 19/2014 aussteht, um dessen Geltungsbereich und Verpflichtungen zu präzisieren, obwohl die Arbeiten zur Umsetzung dieser Umsetzung begonnen haben.
Insgesamt 251 Stadträte und 3 Kreistage haben den Fragebogen des Bürgerbeauftragten zur Erstellung des Berichts nicht beantwortet, und 53 von insgesamt 175 haben eine anonyme Anfrage auf Zugang zu Informationen nicht beantwortet. Sie können die konsultierenvollständiger Bericht und beigefügte Dokumente.