Die Gefahr offener WLAN-Netzwerke

Bei Reisen ins Ausland oder wenn das Surfen mit maximaler Geschwindigkeit beendet ist, ist es sehr üblich, verfügbare, offene WLAN-Hotspots zu nutzen. Wenn Sie Ihr Smartphone jedoch mit WLAN-Netzwerken in Hotels, Restaurants oder Flughäfen verbinden, können die Informationen auf Ihrem Gerät gefährdet sein.

Hacker erstellen gefälschte WLAN-Zugangspunkte, um die Internetkommunikation durch sogenannte Man-in-the-Middle-Angriffe zu überwachen, Zugangsdaten zu stehlen, Benutzer mit Malware zu infizieren und andere außer Kontrolle geratene Aktionen des Benutzers durchzuführen.

Die „Hot Spots“ oder öffentlichen Internetzugangspunkte sind die Netzwerke, die in Bars, Restaurants, öffentlichen Gebäuden und Straßen vorhanden sind. Manche fragen nach einem Passwort, andere nicht, aber fast alle sind anfällig dafür, dass Hacker eindringen und Ihre Aktivitäten übernehmen, während Sie angemeldet sind, ohne dass der Benutzer es merkt.

Laut einer von B2B International und Kaspersky Lab durchgeführten Studie über Verbrauchersicherheitsrisiken nehmen 36 % der spanischen Benutzer keinen Schutz in Anspruch, wenn sie sich mit einem kostenlosen WLAN-Netzwerk verbinden. Darüber hinaus tätigen 15 % Online-Einkäufe oder verbinden sich über diese Netzwerke mit ihrem Bankkonto, und nur 13 % prüfen den Grad der Verschlüsselung.

Experten empfehlen unter anderem, dass Nutzer ihre Geräte so konfigurieren, dass sie vor dem Verbinden mit einem drahtlosen Netzwerk um Erlaubnis fragen; die neueste Version verwenden.eres Verfügbare Software-Updates installieren; Antivirenprogramm installieren; öffentliche WLAN-Netzwerke meiden, insbesondere wenn diese nicht vertrauenswürdig erscheinen; eine VPN-Verbindung nutzen; und vor allem den gesunden Menschenverstand walten lassen und keine Bankgeschäfte oder andere heikle Vorgänge durchführen.

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